Bewegungsfreundliche Stadt- und Raumplanung: Gestaltung von Wegen, Plätzen und Grünflächen mit Fokus auf sichere, attraktive und bewegungsfördernde Nutzung für alle Altersgruppen.
Zugänglichkeit und Barrierefreiheit sicherstellen: Beseitigung baulicher Barrieren (z. B. Absenkung der Bordsteine an relevanten Stellen, Leitsysteme, Wechsel des Bodenbelags u. v. m.), ausreichende Sitz- und Ruhebereiche, Wasserspender, zugängliche Toiletten und Wickelmöglichkeiten – auch in Hinblick auf die alternde Bevölkerung.
Klimasensible Gestaltung: Begrünung, Schattenplätze, Wasserstellen und kühlende Aufenthaltsorte zur Förderung von Bewegung auch bei Hitze – insbesondere für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Gruppen.
Aktive Mobilität stärken: Sicherer Fuß- und Radverkehr durch gute Wegeführung, Beleuchtung, Fahrradabstellmöglichkeiten und Mobilitätsstationen.
Nutzung vorhandener Infrastrukturen: Öffnung von Schulhöfen, Bolzplätzen und Grünanlagen außerhalb der Nutzungszeiten für freie Bewegungsaktivität.
Niedrigschwellige Bewegungsinitiativen: Einrichtung von kostenfreien Treffpunkten (z. B. Gehgruppen, Bewegungsparcours) oder Leihangeboten (z. B. Sportgeräte, Lastenräder).
Kooperative Gestaltung: Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Planungsträgern an der Entwicklung bewegungsfreundlicher Orte zur Steigerung der Akzeptanz und Nutzung.